Amphibien und Reptilien im Tävsmoor
Wir haben von dem Artenkataster des Landes Schleswig-Holstein die bisher behördlich registrierten Amphibien und Reptilien erhalten. Hier veröffentlichen wir nur einen komprimierten Auszug. Wenn du mehr wissen möchtest, melde dich bei uns. In den Jahren 1994 und 2000 fand eine systematische Suche durch ein Landschaftsbüro statt. In den anderen Jahren wurden nur Zufallsbeobachtungen gemeldet.
Wir hören gerne von euren Beobachtungen – Datum, Ort und Art, möglichst mit Foto. Beachtet bitte dabei, dass ihr im Naturschutzgebiet auf den Wegen bleiben müsst, um Störungen zu vermeiden. Traurig aber wahr: einige der Beobachtungen sind tote Tiere, die wir auf den Fahrbahnen gefunden haben.

Amphibien
| Art | 1980-89 | 1990-99 | 2000 | 2001-09 | 2010-19 | 2020-25 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Erdkröte | gemeldet | gemeldet | gemeldet | gemeldet | ||
| Grasfrosch | gemeldet | gemeldet | gemeldet | gemeldet | ||
| Knoblauchkröte | gemeldet | gemeldet | ||||
| Moorfrosch | gemeldet | gemeldet | gemeldet | gemeldet | gemeldet | gemeldet |
| Teichfrosch | gemeldet | gemeldet | gemeldet | |||
| Teichmolch | gemeldet | gemeldet | gemeldet |
Der Eintrag “gemeldet” bedeutet, dass die Art in der landesweiten Datenbank erfasst ist. Es werden nicht alle Beobachtungen an die Datenbank gemeldet, und leider auch nicht an uns vom Tävsmoorverein. Wenn du etwas melden willst, gerne per Mail. Datum und genaue Beschreibung des Ortes, wenn du magst ein Standort per Handy-Navi senden.
Wir haben im Naturschutzgebiet Tävsmoor sechs Amphibienarten. Moorfrosch und Teichfrosch, eingeschränkt auch die Erdkröte, werden aufgrund ihrer Lautäußerungen regelmäßig beochachtet. Teichmolch und Knoblauchkröte sind so unauffällig, dass sie nur bei gezielter Suche entdeckt werden. Für eine gezielte Suche fehlt uns meist die Zeit – neue Mitarbeiter sind willkommen.
Im Jahr 2000 fand eine Amphibienkartierung durch ein Gutachterbüro statt, daher sind die Zahlen in dem Jahr vollständiger als in den sonstigen Jahren, wenn es meist bei Zufallsbeobachtungen bleibt.
Wegen der gründlicheren Untersuchungen der Jahre 1994 und 2000 wurden auch Laich von Erdkröte, Grasfrosch und Moorfrosch gemeldet und Larven vom Teichmolch
Reptilien
| Art | 1975-79 | 1980-89 | 1990-99 | 2000-09 | 2010-19 | 2020-25 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Blindschleiche | gemeldet | gemeldet | gemeldet | gemeldet | ||
| Kreuzotter | gemeldet | gemeldet | gemeldet | |||
| Ringelnatter | gemeldet | gemeldet | gemeldet | gemeldet | gemeldet | gemeldet |
| Waldeidechse | gemeldet | gemeldet |
Der Eintrag “gemeldet” bedeutet, dass die Art in der landesweiten Datenbank erfasst ist. Es werden nicht alle Beobachtungen an die Datenbank gemeldet, und leider auch nicht an uns vom Tävsmoorverein. Wenn du etwas melden willst, gerne per Mail. Datum und genaue Beschreibung des Ortes, wenn du magst ein Standort per Handy-Navi senden.
Wir haben im Naturschutzgebiet mit Sicherheit stabile Bestände von vier Reptilien. Die Ringelnatter ist mit Abstand die häufigste Art. Kreuzotter und Blindschleiche werden immer mal wieder von Spaziergängern gesehen, besonders entlang der Wege, meist aber nicht gemeldet. Auch dieWaldeidechse lebt versteckt und entzieht sich meist der Beobachtung.
Schildkröten
Eine Sonderstellung nimmt die Europäische Sumpfschildkröte ein, die 2017 von einem aufmerksamen Spaziergänger gefunden wurde. Es gibt in weiter Umgebung kein natürliches Vorkommen der Schildkröten. Es handelt sich sicher um ein von Menschenhand ausgesetztes Exemplar. Nach der Bestimmung wurde das Individuum wieder in das Gebiet zurückgegeben.
Andere, ausländische Schildkrötenarten, die in den Stadtparkteichen Hamburgs und Umgebung öfter ausgesetzt werden, wurden bei uns um Naturschutzgebiet noch nicht beobachtet. Das ist auch gut so. Haustiere gehören nicht auf den Geschenktisch. Die beteiligten sollten sich sorgfältig überlegen, welche Verantwortung sie für das Tier übernehmen. Insbesondere wichtig ist die Frage, wie groß dass Tier im Laufe seines Lebens wird, und wie alt es werden kann.
Noch ein Hinweis: weder in der freien Landschaft noch im Naturschutzgebiet dürfen Tiere ausgesetzt werden. Einer der Gründe bei fremdländischen Tieren ist, dass diese Parasiten und Krankheiten einschleppen können.
